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Klima- und Umweltpolitik für Bottrop

Sonntag, 29.April von Ann-Kathrin Kohmann

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Bottrop ist am Anfang eines guten Weges: Bottrop hat sich beim Projekt „Innovation City Ruhr“ beworben und hat wurde als Modelstadt ausgewählt. Die Idee des Wettbewerbes war, dass eine Modelstadt ausgewählt wird, die eine Vorbildfunktion für den Energiewandel des gesamten Ruhrgebiets übernimmt. Bottrop wurde ausgewählt und mit zweckgebundenen Geldmitteln unterstützt. Es wurde ein Stadtteil mit ca. 50.000 Einwohnern ausgewählt, dieser soll sich in den nächsten 10 Jahren zum Muster für Energie-Effizienz wandeln. Das konkrete Ziel ist: der Energiebedarf im festgesetzten Gebiet soll um 50% reduziert werden.

Natürlich ist das alles nicht so einfach wie es klingt, das Projekt „Innovation City Ruhr“ benötigt die aktive Mitarbeit der Bottroper. Denn ohne Mitarbeit der Bürger wird das Ziel nicht erreicht werden können.

Im Moment läuft das Projekt eher langsam an und deswegen sind viele Bürger unzufrieden. Hierbei man muss bedenken, dass das Projekt nur durch die Mitarbeit der Bürger vorankommen kann. Es verlangt die Initiative der Hausbesitzer, die aber noch Bedenken haben, weil Modernisierungsmaßnahmen mit hohen Investitionen verbunden sind. Aber um das Projekt zu unterstützen sind die zweckgebundenen Mittel da.
Wir Jusos Bottrop wollen, dass mehr Aufklärungsarbeit geleistet wird, dass die Bürger besser aufgeklärt werden, wie sie etwas zum Projekt „Innovation City Ruhr“ beitragen können. Aber auch Bürger, die nicht in dem geförderten Gebiet wohnen, sollten über ihre Möglichkeiten informiert werden.

Wir wollen einen schnellen Wechsel zu erneuerbarer Energie.

Die Vorteile von erneuerbaren Energieformen liegen für uns Jusos dabei klar auf der Hand: Viele Potenziale, die die erneuerbaren Energien bieten, sind noch kaum genutzt und erforscht.

Die Erneuerbaren Energien ermöglichen eine weitgehend dezentrale, lokale Energieproduktion. Viele kleine bis mittelgroße Energieerzeuger können ein dichtes nationales wie internationales Netz bilden. Dieses ist effizient, kostengünstig und bedarfsgerecht. Wichtig ist auch noch das es mehr regenerative Energiequellen in privat Haushalten gibt, sodass sich diese Haushalte selbst, und sogar noch das Netz, mit Energie versorgen.

Wir brauchen einen Mix aus allen Möglichkeiten der erneuerbaren Energie. Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme sind wichtige Ressourcen. Jeder kann seinen Teil zum Klima- und Umweltschutz beitragen, auch wenn er noch so klein sein mag.

Wir Jusos Bottrop wollen, dass nur so wenige Ressourcen verbraucht werden wie es nötig ist, dass nur so wenig Emittiert wird wie erforderlich ist und das wir keinen Müll auf der Erde hinterlassen. Die Wegschmeiß-Gesellschaft von heute bereitet die Umweltkatastrophe von Morgen.

Demokratie stärken

Sonntag, 29.April von Pascal Kaminski

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Wir als Jusos Bottrop treten so wie unser Landes- und Bundesverband jeder Form von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung von Minderheiten entgegen.

Situation in Bottrop

Auch wenn in Bottrop momentan kein Vertreter einer rechten Partei in einem gewählten politischen Gremium sitzt, so sind die Entwicklungen unserer Nachbarstädte erschreckend und auch bei uns saß ein Vertreter der Republikaner in der Bezirksvertretung Süd.
In Gelsenkirchen sitzen drei Mitglieder von pro NRW im Stadtrat, in Recklinghausen hat die pseudo-bürgerliche UBP vier Sitze im Stadtrat und im Kreistag drei Sitze, in Essen kommen Republikaner und NPD auf 3 Sitze in Rat bzw. Bezirksvertretungen.

Diese Zahlen und das immer stärker werdende latente rechte Gedankengut a la Thilo Sarrazin könnten bei der nächsten Wahlen wieder zu rechten Vertretern in Bottroper Gremien führen. Dieser Entwicklung können wir als Jusos nicht tatenlos zu sehen.
Gerade in den letzten Monaten mobilisierten rechte Gruppierungen/Parteien immer stärker auf Bottroper Stadtgebiet.
Im Sinne der im Grundgesetz festgeschriebenen Religionsfreiheit, stehen wir Jusos einem möglichen Moscheebau tolerant und positiv gegenüber. Das Beispiel aus Duisburg zeigt, dass vor dem Bau der Moschee großer Protest einging und nach der Fertigstellung alle Gegner positiv überrascht waren.

Wir als Jusos Bottrop sagen allen rechten Parteien und Organisationen die versuchen, in Bottrop Fuß zu fassen, offen den politischen Kampf an. In Bottrop gibt es keinen Fußbreit für Faschisten. Bottrop steht für Toleranz, Integration und gemeinsames Leben aller Menschen egal welcher Hautfarbe oder Religion.

Maßnahmen

Um auch in Zukunft rechtes Gedankengut so gut wie möglich aus Bottrop herauszuhalten und
rechten Parteien keinen Boden zu liefern, bringen sich die Jusos im „Bündnis gegen Rechts“ ein. Dieses ist aus unserer Sicht dringend notwendig, um schnell und
ohne großen Aufwand bei Bekanntwerden von Nazimahnwachen und Naziaufmärschen Gegenschritte einzuleiten.

Kultur in Bottrop   So, 29.April 2012
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