Jusos weisen CDU-Kritik an Kirchhellener-Jugend zurück
17. März 2018 von

Die Bottroper Jusos weisen in einer aktuellen Erklärung die Kritik der CDU an der Sekundarschule zurück. Im Vorfeld wurde berichtet, dass die CDU zwar die Einführung der neuen Schulform im Dorf lobe, aber große Probleme mit der baulichen Realisierung des Schulgebäudes habe. Von Seiten der CDU wurden Befürchtungen laut, dass sich jugendliche „Banden“ in der Aufständerung des Schulgebäudes herumtreiben könnten.

Für den Bottroper Juso-Vorsitzenden, Nils Beyer, sind das haltlose Unterstellungen: „Es ist unredlich, welches Bild die CDU von der Kirchhellener Jugend entwirft. Dies ist genau das Denken, welches wir in der Jugendpolitik nicht gebrauchen können – wir müssen uns auf Augenhöhe und mit Anstand begegnen.“

Für die Jusos bietet die Sekundarschule große Chancen, um Bildungs- und Chancengleichheit in die Realität umzusetzen. Man habe sich im Schulausschuss gerade für diese bauliche Lösung entschieden, um ein Zusammenwachsen der Schulen und ein großes Platzangebot im Außenbereich zu ermöglichen. „Ich wundere mich schon, dass die CDU jetzt öffentlich Kritik übt, obwohl sie im Schulausschuss diese Idee mitgetragen hat.“, so Beyer weiter.

Die Jusos setzen sich seit Jahren für neue Jugendeinrichtungen in Kirchhellen ein. Sebastian Pels, Sprecher der Jusos-Kirchhellen, verdeutlicht die Arbeit der vergangenen Jahre: „Seit Jahren fordern wir eine Jugendeinrichtung auf dem Gelände des ehemaligen Spargelhof-Beckmann, blockiert hat leider immer die CDU.“ Für die Jusos ist es daher unverständlich, dass jetzt die Forderung nach mehr Kooperation aufkommt, obwohl dies hätte schon lange geschehen können. „Auch eine Umgestaltung des Johann-Breuker-Platz ist keine neue Idee, da sind wir längst dran und wollen vor allem das Jugendangebot im Dorf verbessern. Die CDU-Kirchhellen müsste einfach mal machen.“, so Sebastian Pels weiter.

Bei den Jusos besteht Einigkeit darin, dass bei der Jugendarbeit in Kirchhellen einige Schwachstellen vorhanden sind, die vom Bezirk gelöst werden müssen. Daher bringt es Nils Beyer auf den Punkt: „Die CDU wäre gut beraten, wenn sie ihre Vorurteile gegenüber der Kirchhellener Jugend ablegen und sich endlich an jugendpolitischen Projekten im Rat und Bezirk beteiligen würde.“ Die Jusos werden weiterhin kritischer Begleiter der laufenden Prozesse bleiben und ihre Ideen einbringen.

Fotos: WAZ-Bottrop

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