Mehr Pragmatismus gefragt! – Jusos starten Dialog in Kirchhellen
15. April 2018 von

Andere reden noch über die Erneuerung der SPD, die Jusos-Bottrop handeln bereits und treten mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Dialog. Gestartet sind die Jusos mit ihrer Aktionsreihe „SPD fragt: Was könnte besser laufen?“ im Bottroper Süden. Am vergangenen Wochenende stand nun ihre Aktion auf dem Kirchhellener Marktplatz auf dem Plan.

„Wir wollen den Platz gern intensiver als Lebensraum nutzen, als einen Ort der Begegnung für Jung und Alt“, erklärt Nils Beyer, Vorsitzender der Jusos Bottrop. „Dafür haben wir einige interessante Vorschläge von den Bürgern erhalten und uns selbst natürlich auch Gedanken gemacht und Ideen gesammelt.“ Seit Jahrzehnten wird in Kirchhellen über eine Neugestaltung des Johann-Breuker-Platzes diskutiert, getan hat sich bislang wenig. Einig ist man sich im Dorf, dass sich etwas ändern muss, die Entwicklung ist jedoch weiterhin offen.

„Es kam beispielsweise der Vorschlag, einen Teil der Hauptstraße in eine autofreie Zone umzuwandeln. So könnten auch der Feierabendmarkt oder andere Veranstaltungen flächenmäßig ausgeweitet werden. Dafür bedarf es aber Kooperationen, zum Beispiel mit dem Marketingverein, zudem muss die Politik mit ins Boot geholt werden“, so Beyer weiter.

Deshalb ist jetzt Pragmatismus gefragt. Wir wollen nicht nur sagen, was wir tun, sondern tun, was wir sagen.“, fordert Nils Beyer.  Die gesammelten Ideen und Anregungen der Bürger werden im laufenden Prozess an die zuständigen Rats- und Bezirksvertreter weitergeleitet, um für den nächsten Haushalt bereits Maßnahmen umsetzen zu können. Sebastian Pels, von den Jusos-Kirchhellen, stellt fest: „Wir fordern seit Jahren eine Belebung des Johann-Breuker-Platzes. Unsere Ortsaktion hat verdeutlicht, dass es viele gute und umsetzbare Ideen gibt, um die Attraktivität der Dorfmitte für Kinder und Familien zu erhöhen. Nun ist es auch an der CDU, ihre Blockadehaltung aufzugeben und eine Neugestaltung möglich zu machen.“ Auch in der veranstaltungsfreien Zeit soll sich das Gesicht des Dorfzentrums ändern und zu einem Treffpunkt der Kirchhellener werden. So wünschen sich die Bürger unter anderem mehr Sitzmöglichkeiten und mehr Grün, ohne dabei den Wochen- und Feierabendmarkt einzuschränken. Das sei laut Aussage der Jusos zwar eine Herausforderung, jedoch mit der richtigen Planung durchaus machbar.

„Wir hoffen, dass die Projekte im Laufe des nächsten Jahres final umgesetzt werden und sich endlich etwas tut“, blickt Beyer optimistisch in die Zukunft.

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