SPD-Jugend startet Dialogreihe
30. November 2017 von

Die Bottroper SPD-Jugend startet nach den Verlusten bei der Bundestagswahl eine Dialogreihe im Bottroper-Süden.

„Das Wahlergebnis bei der Bundestagswahl hat uns geschockt. Wir haben verstanden und werden unser Versprechen einlösen, auch nach dem Wahlkampf auf der Straße zu sein.“, sagt Nils Beyer.

Konkret waren die Jusos mit ihrer Dialogtafel unter dem Motto „SPD fragt?!: Was könnte besser laufen?“ in den Stadtteilen an verschiedenen Stellen unterwegs. Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen ihre Ideen, Vorstellungen, aber auch Kritik auf die Tafel zu schreiben.

„Wir wollen wissen, was den Bürgern auf der Seele brennt. Viele Menschen sind scheinbar unzufrieden - wir werden die Probleme aufnehmen und versuchen zu helfen. Der Kümmerer vor Ort darf nicht nur eine leere Worthülse sein.“, ergänzt Beyer.

Die Jusos kündigen an, dass sie die Ergebnisse dem SPD-Landesvorsitzenden Michael Groschek und Oberbürgermeister Bernd Tischler vorstellen. Keine Idee gehe verloren und solle genau bei den Entscheidungsträgern ankommen, versichern die Jusos.

Für Juso Dennis Peter war es schön zu sehen, dass man mit den Bürgern ins Gespräch kam und die Sorgen der Bürger nachvollziehen konnte: „Das ist Kommunalpolitik pur.“ Weg mit Flyern und roten Regenschirmen war für die Jusos der Antrieb – hin zur reinen Diskussion. Vorsitzender Nils Beyer betont: „Parteipolitik darf in diesem Prozess keine Rolle spielen. Hier gilt, dass wir als Politiker lernen wieder zu zuhören und jede Anregung ernst nehmen.“

In den kommenden Monaten werden die Jusos im Rahmen des Modernisierungsprozesses ihrer Partei verschiedene Veranstaltungsformate anbieten, zu denen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Die Jusos wollen Ideen aller Bottroper sammeln, um diese in ihre inhaltliche Arbeit einzupflegen.

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